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Typisch Cheri

Neulich in der Früh. Cheri wäscht ihr Gesicht. Tochter Nr. 2 befindet sich ebenfalls im Bad.

Cheri stutzt: Hab' ich mir nicht gerade das Gesicht gewaschen?

Tochter Nr. 2: Ja.

Cheri: Zum Ausgleich vergesse ich dann wohl auf die Tagescreme. (Pause) Okay, ich glaub' ich fang schon jetzt mit Alzheimer an. Dann hab' ich länger was davon!

Wie um Himmels Willen soll das mit der gesunden Ernährung funktionieren, wenn die Kollegin wieder mal diese leckeren Kekse aus dem Urlaub mitgebracht hat!? Ich bin süchtig danach!

"Pro Tag 60 Verletzte durch Frühjahrsputz", lese ich da heute auf der ORF-Seite. Na wenn das so gefährlich ist, dann lassen wird das lieber gleich mal!

Heute Abend bin ich erstmals für ein paar Stunden allein bei IHM daheim.
(ER trifft sich noch mit einem Freund, der gerade in der Stadt weilt, um ein neues Projekt mit ihm zu besprechen und ich hatte keinen Bock drauf, mitzugehen, zumal ich noch einige wichtige Dinge für eigene Projekte zu erledigen habe. Aber das nur am Rande.)

Ich habe IHN gebeten, mir auch einen Schlüssel da zu lassen, damit ich hier nicht eingesperrt bin und auch mal raus kann, um mir z.B. eine Pizza vom Italiener gegenüber zu holen, wenn mir danach ist.

Mir ist danach. Ich steck' also Geldbörse und Schlüssel ein, das Handy lasse ich in der Wohnung. Ich bin ja nur ein paar Minuten weg. Ich zieh' die Wohnungstüre, die, wenn sie einmal ins Schloss gefallen ist, von außen nur mehr mit Schlüssel geöffnet werden kann, hinter mir zu. Im gleichen Moment kommt mir der Gedanke, dass es vielleicht keine dumme Idee gewesen wäre, VORHER auszuprobieren, ob ich auch keinen falschen Schlüssel habe. Oh Mann, das wäre jetzt vielleicht blöd, ich hab' ja nichtmal ein Handy mit und keine Ahnung, wann ER wieder heim kommt - das kann Stunden dauern!

Leichte Panik keimt auf. Also schauen wir mal, ob der Schlüssel sperrt. Prompt erwische ich gleich mal den falschen Schlüssel vom Bund, aber zum Glück bemerke ich das noch bevor ich ihn mit Gewalt ins Schloss zu rammen versuche.

Okay, ER hat mir den richtigen Schlüssel gegeben, jetzt kann ich mir beruhigt meine Pizza holen.

Geschätzte 20 Minuten später. Ich stehe vor dem verschlossenen Haustor. Im gleichen Moment kommt mir der Gedanke - ja, richtig geraten! - , dass es vielleicht eine gute Idee gewesen wäre, zu überprüfen, ob der Wohnungsschlüssel tatsächlich auch das Haustor sperrt, BEVOR ich das Haus verlasse. Das habe ich IHN nämlich zu fragen vergessen. Habe ich schon erwähnt, dass ich ohne Handy unterwegs bin und dass es Stunden dauern kann, bis er wieder heim kommt?

Nur gut, dass das Universum offenbar Erbarmen mit mir hat. Nach einem weiteren kurzen Anflug von Panik öffnet mir der Schlüssel den Weg zurück ins Haus und in die sichere, warme Wohnung.

Oh Mann, wo bitte habe ich heute meinen Verstand abgegeben?!

Heute ist der Heilige-3-Königs-Tag. Traditionsgemäß ziehen an diesem Tag Scharen von Sternsingern (d.h. von der zuständigen Pfarre organisierte Gruppen - meist drei Kinder als die Hl. 3 Könige verkleidet und ein erwachsener Begleiter, um die Kinder vor Leuten wie mir zu beschützen) von Tür zu Tür. Alle, die an diesem Tag unachtsam sind und öffnen, werden mit frommen Sprüchlein und Liedern "beglückt" und dürfen dann für einen guten Zweck spenden. Als Draufgabe wird noch "K+M+B 2009" oder so an die Tür geschmiert.

Ich hasse das. Deshalb mache ich am 6. Jänner prinzipiell nicht die Türe auf, wenn es klingelt. (Ja, ich weiß, ich bin ein schlechter Mensch.) Offenbar hat sich das aber auch schon bis zur Pfarre herumgesprochen.

Und so mögen sich meine schadenfrohen Leser und -innen nun bitte an der Vorstellung ergötzen, wie ich in der Annahme, es handle sich um einen Notfall bei einem Nachbarn, am Sonntag den 4. Jänner (!) im Pyjama und mit völlig zerzaustem Haar die Türe öffne und ganz perplex einer Gruppe verkleideter Kinder gegenüber stehe, im kalten Hausflur eine für mich völlig uninteressante Darbietung über mich ergehen lassen muss und angesichts des strengen Blicks des erwachsenen Begleiters nicht wage, der Sache ein vorzeitiges Ende zu setzen und gleich zum Teil mit dem Spenden (der mir als einziger tatsächlich nichts ausmacht) überzugehen.

Ja, ich muss den hinterhältigen Organisatoren dieser Veranstaltung neidlos zugestehen, dass sie mich diesmal wirklich dran gekriegt haben!

Tochter Nr. 2 wies mich dann übrigens am Abend, als ich ihr das erzählte, darauf hin, dass der Türspion durchaus auch eine praktische Funktion hat und nicht nur zur Zierde da ist. Wie konnte ich das nur übersehen?!

Es sind Sommerferien, meine Kinder sind mit ihrem Vater unterwegs, ER ist derzeit in seiner Heimatstadt - also kurz gesagt: Ich habe sturmfreie Bude. Überdies war unser Büro heute schon offiziell für den Kundenverkehr geschlossen, obwohl die anstehenden Mitarbeiterschulungen erst morgen beginnen und die KollegInnenschar hat sich deshalb - wenn überhaupt - nur sporadisch am Arbeitsplatz blicken lassen (Teleworking nennt man das dann ;-))

Man sollte meinen, wenn ich unter diesen Voraussetzungen an einem Wochentag erst nach 23 Uhr heim komme, dann weil ich irgendwo einen drauf gemacht habe und nicht, weil ich mir heute mal unbedingt einen 12-Stunden-Arbeitstag geben musste. Irgendwas mache ich eindeutig falsch!

Momentan bin ich ziemlich erschöpft. Sowohl in einem privaten als auch in einem Nebenjobprojekt fällt gerade recht viel Arbeit an und ich bin etwas gestresst und bekomme eindeutig zu wenig Schlaf. Mit kurzen Pausen wird sich dieser Zustand bis Ende des Jahres nicht wesentlich bessern. Es folgen neue Abgabetermine für Teilleistungen, wenn alles gut geht, steht im Herbst eine wichtige Prüfung an, für die gut gelernt werden sollte und bald kommt auch noch im Hauptjob eine Veränderung auf mich zu, die mit vermehrtem Lern- und Arbeitsaufwand verbunden sein wird.

Und was mache ich? Ich habe gerade meine Mitarbeit an einem weiteren Projekt zugesagt, das ebenfalls die nächsten paar Monate läuft. Und noch dazu mit so viel Verantwortung, wie ich bisher in einem derartigen Projekt noch nie hatte. Ach ja, vielleicht wären da noch die paar Bereiche in diesem Projekt, mit denen ich bislang noch keine praktische Erfahrung habe, zu erwähnen...

Ich glaube, ich habe nicht alle Tassen im Schrank!

Ich weiß auch nicht, was in letzter Zeit mit mir los ist. Dauernd vergesse ich irgendwelche Sachen oder finde wichtige Dinge nicht mehr. Als ob ich nicht auch ohne diese Gedächtnislücken schon chaotisch genug wäre!

Gestern ist mir erstmals so richtig bewusst geworden, dass der Herbst/Winter 2008 der reine Wahnsinn werden wird. Im Job wird's rund gehen, in einem der Nebenjobs wird jede Menge Arbeit anfallen, weil das Projekt, das jetzt schon dem Zeitplan hinterher hinkt, dann in der Abschlussphase ist und und ich mich bei einem persönlichen Projekt zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in der Zielgeraden befinden werde.

Drei für mich wichtige Dinge. Jedes für sich alleine würde mich schon an die Grenzen meiner zeitlichen und kognitiven Ressourcen bringen. Wie soll ich da bloß alle drei auf die Reihe bekommen? Hilfe, ich brauche ab Herbst 48-Stunden-Tage! Oder eine Möglichkeit, ca. vier Monate ohne Schlaf auszukommen.

So, es ist wieder mal so weit. Wie's scheint bin ich ein Quartal-Schokoholiker. Ich hab' mich soeben mit meiner "Droge" eingedeckt und werde heute Abend so viel Schokolade in mich reinstopfen, bis nix mehr geht! Jawoll!