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Traumwelten

Wenn schon derzeit eine größere Veränderung nach der anderen in meinem Leben angesagt ist, warum dann nicht auch gleich mein altbewährtes Katastrophentraum-Szenario auswechseln? Keine Flutwellen mehr. Stattdessen gab's letzte Nacht meine Erdbeben-Premiere.

Ich war in einer riesigen Halle. Ein kleines, weinendes Mädchen lief verloren herum. Ich nahm es tröstend in die Arme und versuchte, es zu seiner Mutter zu bringen. Aber plötzlich bemerkte ich, dass die Decke anfing einzustürzen und eine nervenaufreibende, wilde Flucht vor den herabfallenden Trümmern begann.

Szenenwechsel. Ich war in Panik. Wo sind meine Kinder? Ich rief immer wieder ihre Namen und hatte echt Angst. Das ist neu. Nein, nicht dass ich richtig Angst habe in meinen Träumen, sondern dass diesmal auch meine eigenen Kinder involviert waren. Nach einiger Zeit hatte ich zum Glück beide unversehrt wieder gefunden.

Nächste Szene. Ambiente, wie man es aus diversen Endzeit-Filmen kennt: Alles zerstört, düster, Menschen auf der Flucht. Und ich mitten drin. Ich kann mich nur mehr an eine verletzte, verwirrte, junge Frau erinnern, der ich helfen wollte. Es gab auch jetzt wieder jede Menge Hindernisse, die Details sind mir aber entfallen.


Fazit: Auch Erdbebenträume haben das Potenzial, mir einen derartigen Adrenalinstoß zu verpassen, dass ich völlig gestresst aufwache und mich eine ganze Weile nicht mehr beruhigen kann.

Gestern noch habe ich's prophezeit und - früher als erwartet - folgte letzte Nacht auch prompt ein Flutwellen-Traum.

Diemal war ich mit einem Runderboot auf der Alten Donau unterwegs. Zur Abwechslung musste ich einmal nicht Kinder retten, sondern mehreren alte Menschen. Irgendwie gelang es mir, das Boot zwischen den riesigen, beängstigenden Wellen hindurch zu manövrieren und meine Begleiter/innen und mich in Sicherheit zu bringen.

Ganz gegen meine sonstigen Traumgewohnheiten gab es diesmal auch Opfer. Einige mir unbekannte Personen im Keller eines Hauses am Ufer der Alten Donau konnten nur mehr flach wie Papier und im praktischen Rechteck-Format geborgen werden. Fragt mich jetzt bloß nicht, wie ich auf sowas komme! Jedenfalls war's glücklicherweise unrealistisch genug, um mich nicht zusätzlich zu beunruhigen.

Letzte Nacht habe ich geträumt, dass eine Trainerin ihre Kinderturntruppe auf einem Brückengeländer akrobatische Übungen trainieren lassen hat. Die Kinder waren fünf bis acht Jahre alt und die Brücke ziemlich hoch mit einer Straße und einem Parkplatz drunter. Ich war schrecklich wütend, wie man soetwas Verantwortungsloses tun könne und habe der Frau ordentlich den Marsch geblasen. Sie war dann auch ganz kleinlaut und musste mir Recht geben.

Die Frau gibt es auch IRL. Sie ist keine Kinderturntrainerin, aber sie neigt zu unbedachten Entscheidungen, die dann andere zwar nicht unbedingt in Gefahr, aber mitunter in Schwierigkeiten bringen oder Probleme ohne Ende verursachen.

Ihr im Traum mal so richtig die Meinung zu sagen hat echt gut getan. Im wirklichen Leben bin ich zwar auch im Recht, muss da aber leider etwas vorsichtiger damit sein, was ich sage.

Heute laufe ich wieder einmal ziemlich neben der Spur. Kein Wunder, in letzter Zeit häufen sich wieder die Albträume und auch vergangene Nacht hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, voll Panik aus einem reichlich abartigen, für mich ausgesprochen angsteinflößenden Traumszenario aufzuschrecken.

Dumm ist, dass mich sowas ziemlich schlaucht und Energie kostet, die mir dann tagsüber merklich fehlt.

Verdammt, warum kann ich nicht zur Abwechslung einmal was Schönes träumen?!

Eine Zeit lang war's ja nun tatsächlich ruhiger was Albträume betrifft. Selbst in realen Stresssituationen ging's nächtens einfach damit weiter, dass ich auch im Traum gearbeitet habe oder den Haushalt managen musste.

Aber jetzt sind sie wieder da. Die wirklich ängstigenden Träume. In den letzten Wochen waren es zweimal Flutwellen, gegen die ich ankämpfen musste. Sowas träume ich nicht zum ersten Mal. Es beginnt immer mit einem (Familien-)Ausflug an den Strand und mit Spaß beim Plantschen in den Brandungswellen. Irgendwann werden die Wellen dann immer höher und höher, bis sie wirklich gewaltig sind. Das ist dann jedes Mal gleichermaßen faszinierend wie beängstigend. Und es endet immer mit Flucht. Meistens muss ich auch noch irgendwen anderen - vorzugsweise Kinder - vor den Naturgewalten in Sicherheit bringen. Das ist Stress pur und nach solchen Actions in der Nacht bin ich nicht grade entspannt.

Letzte Nacht kam's noch schlimmer. Schlangen. Hunderte sich windende Schlangen in allen Größen und Farben. Kaum irgendwo ein freies Fleckchen Boden. Und in den Ästen der Bäume rundum hingen auch welche rum. Und ich musste da durch. Und natürlich hatte ich wieder mal die zusätzliche Verantwortung für ein Kind, das ich da heil durchlotsen sollte. Oh Mann, ich war echt kurz davor in Panik auszubrechen. Mich schüttelt's jetzt noch, wenn ich dran denke. Und jetzt fühle ich mich ziemlich gerädert und unausgeschlafen. Was für ein Start in die Woche!

Heut' Nacht hab' ich doch tatsächlich geträumt, dass das Kinderzimmer AUFGERÄUMT war!
Prophetisch oder doch nur ein Wunschtraum?

Offenbar gibt's kein Entrinnen: Ich hab' sie wieder, meine Albträume
:-(

Heute galt es zur Belustigung eines Herrschers eine Schlacht zu schlagen. Ich in seiner Truppe, D. in der gegnerischen. Und damit's nicht so langweilig ist, bekamen wir echte Waffen. Nur konnte ich mit denen absolut nicht umgehen und war die ganze Zeit nur am davonlaufen und ducken, damit ich nicht getroffen werden. Meine Truppe hat verloren.

Dann durch eine fremde Stadt geirrt auf der Suche nach einem Quartier.

Wieder mal ziemlich gerädert und nicht grade erholt aufgewacht. Wieder mal Magenweh. Wie's aussieht, hat mich auch die Psychosomatik erneut eingeholt. Anfangs dachte ich noch, das Bauchweh wäre wohl auf eine leichte Unverträglichkeit der Würsteln, die ich verdrückt hatte, zurückzuführen. Aber das ist jetzt 1 1/2 Wochen her und die Bauchschmerzen kommen immer wieder. Da liegt mir eindeutig was schwer und unverdaulich im Magen. *seufz*

Meine Nächte gestalten sich zunehmend anstrengend! Meine Kids vor bösen Jungs beschützen, Konfrontation mit A. und heute Flucht vor herannahenden feindlichen Armeen... Meine Träume schlagen jeden actionreichen Kinofilm!

Eigentlich sollte schlafen ja erholsam sein, aber seit einigen Tagen brauche ich buchstäblich Erholung vom Schlaf!

Irgendwie machen sich in den letzten Tagen leider die Geister der Vergangenheit wieder sehr bemerkbar. Mist!
Und zu allem Überfluss musste ich auch noch die ganze Nacht (im Traum) Aliens jagen - oder sie haben mich gejagt - oder jeder war hinter jedem her... Ich bin total geschlaucht!