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Think about

Man hat immer die Wahl, wie man seine Arbeit machen will, auch dann, wenn man sich die Arbeit selbst nicht aussuchen kann.
(Aus: Fish!)


Als "Klassensprecherin" gehört es auch zu meinen Aufgaben, die anderen zu motivieren. Meint der Chef. So nebenbei. Na dann fangen wir heute einmal mit der eigenen Motivation an...

Gestern Abend habe ich mir Michael Niavarani live gegeben. Das Motto des recht unterhaltsamen Abends war "Alles, was ich schon immer machen wollte". Gegen Ende des Programms kam dann auch die Frage an das Publikum: "Und was wollten Sie schon immer einmal machen?"

Ich hab' fast 24 Stunden gebraucht, bis mir endlich etwas dazu eingefallen ist: Klavierspielen lernen!

Und wie sieht's bei euch aus? Was wolltet ihr immer schon einmal tun?

Ich bin wieder mal hoffnungslos im Rückstand mit meiner Blog-Berichterstattung. Zu erzählen gäbe es einiges: da war das Waldviertler Bloggertreffen, der Urlaub und auch einige bloggenswerte Töchtersprüche hätte ich anzubieten. Ich werde das alles in den nächsten Tagen nachtragen (habe ich mir zumindestens vorgenommen).

Was mich momentan allerdings am meisten beschäftigt, ist eine Todesnachricht. Gestern habe ich von einem ehemaligem Kumpel aus Jugendtagen erfahren, dass unser damaliger Trainer aus dem Sportverein vor ein paar Tagen gestorben sein soll. Darmkrebs. Und er war erst 55 oder so. Ich kann's nicht glauben! M. tot? Das kann nicht sein! Ich wusste noch nicht mal, dass er krank war. Als ich ihn das letzte mal sah, machte er einen durchaus munteren, gesunden Eindruck auf mich und er war gut drauf wie immer. Schön, das ist jetzt auch schon wieder mehr als ein Jahr her, aber trotzdem...

Die Quelle scheint allerdings zuverlässig.

Und jetzt kreisen diese "Es-wird-nie-mehr-möglich-sein"-Gedanken in meinem Kopf herum. Wir waren damals so gut befreundet. Warum habe ich bloß zugelassen, dass der Kontakt seit einigen Jahren abgerissen ist? Es scheint immer so selbstverständlich, dass es ein Morgen geben wird.

Ich sinniere über das Sterben, den Tod und über verpasste Gelegenheiten nach. Und wie selten zuvor ist mir bewusst, dass ich lebe.

Unendliche Weiten nicht nur um mich herum, sondern auch in mir drin. Recht verwirrend. Sehr nachdenklich.

Eines davon ist nicht meines.
Das zweite schon. Es ist leider kaputt gegangen. Schade, mit etwas mehr Pflege hätte es viel länger überleben können und wäre angenehmer zu tragen gewesen.
Das dritte ist neu. Ich werde es nicht wegwerfen, nur weil mir vom ersten auf die Zehen getreten wurde und ich vom zweiten noch Druckstellen habe, die auch bei kleinen Berührungen noch ziemlich schmerzhaft sein können.

Edit: Jetzt kommt noch ein viertes Paar hinzu, von dem ich nicht so recht weiß, wo ich es hintun soll. Passt es überhaupt zu mir?

Eben in der Kantine: Etwas, das "Kürbisnudeln auf Karottenschaum" heißt, würde ich im Leben nie bestellen! Dabei kenne ich weder das eine noch das andere und gesund ist es sicher auch.

Letztens im Kino: Es hat mich echt GESTÖRT, dass die Prinzessin bei Shrek nicht die hübsche Aussehensvariante gewählt hat! Das gab mir dann doch ziemlich zu denken.

Ich fürchte, ich kann manchmal ganz schön oberflächlich sein :-(

- Was sagst du nun, du hast bekommen, was du wolltest! Zufrieden?
- Ja. Nein. Ich weiß nicht.
- ??
- Weißt du, es ist so, als ob du dir z.B. ein tolles neues Auto wünscht. Und dann bekommst du es auch. Weil dein Lieblingsonkel gestorben ist und er dir seins vererbt hat.

Freedom's just another word for nothin' left to lose.

Warum verfolgt mich das die letzten paar Stunden bloß?

Unlängst einem Freund die Frage gestellt, was ihn mit seiner Partnerin verbindet - und eine unerwartet banale Antwort bekommen. Heute einer Freundin dieselbe Frage gestellt - die Antwort ging schon tiefer. Mein wissenschaftliches Interesse ist geweckt:

Was würdet ihr spontan sagen, wenn jemand euch diese Frage stellen würde?

In der Zwischenzeit versuche ich mir klar zu werden, was mich mit A. und D. verbunden hat... Ich weiß das nämlich nicht so auf die Schnelle! Eigenartig!

"Du verliebst dich auch nicht leicht, gell?" hat mich meine Schwester letztens gefragt. Eigentlich habe ich darüber ja noch nie nachgedacht. Aber sie hat recht.

Ich verliebe mich ganz und gar nicht leicht. Aber wenn, dann umso intensiver. Und die sich draus entwickelnde Liebe geht tief, auch wenn ich mir sehr schwer tu, dieses Gefühl auch zu zeigen. Und genauso schwer, wie ich mich verliebe fällt es mir, mich wieder zu "entlieben".

Jetzt wird mir einiges klarer. Jetzt weiß ich, warum ich nach Trennungen immer durch die Hölle gehe und so lange keinen Weg mehr dort raus finde. Nur weiter helfen wird mir diese Erkenntnis wohl auch nicht, fürchte ich.