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Das Glas ist...

5:30 Uhr in der Früh. Ich wache schweißgebadet auf und bin nervös, als hätte ich eine große, wichtige Prüfung vor mir. Ich kann mich an keine Träume erinnern, die dieses Gefühl verursacht haben könnten.

Ich stehe auf, trinke etwas Wasser und versuche, weiter zu schlafen. Diesmal träume ich. Lauter verworrenes Zeug.

Momentan fühle ich mich gerädert. Ich bin nach wie vor etwas nervös und unentspannt. Ich glaube, heute muss ich mal in mich gehen um herauszufinden, was das alles soll...

Ich kann nicht behaupten, dass ich nicht schon vorab gewusst hätte, dass es für mich wieder mal sehr anstrengend werden würde. Ich habe mich trotzdem darauf eingelassen. Ja, ja, selber schuld, ich weiß.

An und für sich ja nichts Neues für mich. Das Dumme an der Sache ist nur, ich weiß vorher nie, wie es sich letztendlich äußern wird. So war gestern meine Welt angesichts der Umstände noch erstaunlich stabil. Ich war relativ gefasst und zeitweise war sogar soetwas wie innerer Friede spürbar. Das kam doch ein bisschen überraschend für mich. Genauso wie der heutige emotonale Aufruhr, obwohl die Sache ja eigentlich schon ausgestanden schien. Die vorherrschenden Gefühle sind Selbstzweifel und Angst. Was bitte will mir mein Unterbewusstsein damit jetzt wieder sagen?!

Und zwischendrin immer wieder der fast übermächtige Wunsch, dass mich jemand in die Arme nimmt, mich tröstet und mir zumindest einige Momente die ganze Last abnimmt. Wär' das schön!

Ich weiß, dass ich da jetzt durch muss und eigentlich gar nichts tun kann als mir die nötige Zeit zu geben. Hoffentlich dauert das nicht lange, bis ich wieder bei mir bin und weiß, wo's lang gehen soll.

Irgendwie komme ich heute nicht so recht zur Ruhe. Ich fühle mich total rastlos, aber gleichzeitig auch ziemlich energielos. Das nervt!

Eine Stunde an der Sonne und ein Smiley haben meine kleine Welt heute zwar nicht unbedingt wieder heil, aber doch etwas besser gemacht.

Eigentlich wäre in meinem Lebensplan für heute ja Schönwetter, jede Menge Energie und Tatendrang und ein wirklich erholsamer Tag vorgesehen gewesen. Aber irgendwie funktioniert das ganz und gar nicht so, wie ich mir das vorgestellt hätte. Jetzt versuche ich, einen Plan B aufzustellen. Was könnte mir heute wohl Spaß machen? Was könnte ich mir Gutes tun? Und was um Himmels Willen soll ich gegen diese lähmende körperliche und emotionale Erschöpfung tun?

2009 fängt ja gut an - ich muss gleich am zweiten Tag des Jahres die Jammer-Funktion diese Blogs wieder reaktiveren. Wobei sich schon der erste Tag des Jahres alles andere als von seiner besten Seite gezeigt hat.

Als ob es nicht schon reichen würde, dass ich total erkältet bin, war gestern irgendwie ein absolut nutzloser Tag, was bei mir ein Gefühl massiver Unzufriedenheit hinterlassen hat (ja, ja, ich weiß, selber schuld...). Der gestrige Abend und der heutige Morgen verliefen zu allem Überfluss ziemlich unentspannt (diesmal nur teilweise selber schuld!). Fazit: Ich hab' jetzt schon genug von 2009!

Oder üben wir uns mal wieder im positiven Denken: Die Latte liegt niedrig, es ist also gar nicht so unwahrscheinlich, dass es wieder besser wird!

Ein Lichtblick ist schon in Sicht: Das bevorstehende Wochenende gehört mir alleine! Keine Kinder, kein Mann - nur die Haustiere und ich. Hab' ich echt nötig momentan!

Und obwohl ich den Vorsatz hatte, mir für 2009 keine guten Vorsätze zu nehmen (schlechte übrigens auch nicht), sollte ich doch in Erwägung ziehen, diesen Vorsatz gleich wieder zu brechen und "mehr auf meine eigenen Bedürfnisse schauen" und "mehr für mich selber tun" auf die Vorsatzliste zu schreiben ;-)

Das ist jetzt schon der dritte Montag in Folge in dieser Woche. Langsam hab' ich echt genug...

Im Grunde genommen hat es ja schon gestern (genau genommen mittlerweile vorgestern) begonnen, als ich in der Arbeit zwei Probleme offen lassen musste, nur damit ich einigermaßen zum - wie sich schließlich herausstellte - sinnlosesten Elternabend aller Zeiten zurecht kam. Das war schon mal ziemlich unbefriedigend.

Der weitere Abend verlief dann auch irgendwie ganz anders als erwartet, was mir heute (eigentlich gestern) noch den ganzen Tag immer wieder zu denken gab und zu schaffen machte. Wenn ich bloß wüsste, was da eigentlich gelaufen ist.

Letzte Nacht habe ich zwar ausreichend, aber nicht gerade gut geschlafen und ich war dann auch nicht wirklich ausgeruht. In der Früh war dann überhaupt irgendwie alles anders als sonst. Also hab' ich mich präventiv gleich mal gehörig schlecht gefühlt und der Tag wurde dann auch so richtig mies. Immer wieder hatte ich das dringende Bedürfnis, einfach loszuheulen. Wär' aber wohl nicht so gut gekommen im Bus, in der U-Bahn oder in der Arbeit. Also hab' ich das mal lieber sein lassen und mich darauf beschränkt, mich stattdessen einfach nur elend zu fühlen.

Die Arbeit war den ganzen Tag nur mühsam, unbefriedigend und nichts ist wirklich weiter gegangen. Zu allem Überfluss ist mir dann noch ein Stück von einem Zahn ausgebrochen und ich befürchte, dass der nun wohl nicht mehr zu retten sein wird. An und für sich spricht ja nichts gegen einen künstlichen - außer die Kosten natürlich. Wenn ich bloß daran denke, kommt Panik auf.

Tja, und irgendwie ist's bis jetzt nicht viel besser geworden. Ich fühle mich unglücklich, traurig, deprimiert und mach' mich mal auf eine weitere unentspannte Nacht gefasst.

Eigentlich wollte ich hier ja nicht mehr so viel rumjammern, aber irgendwo musste das jetzt deponiert werden. Gut, dass es das Blog gibt.

Die Kinder sind seit heute mir ihrem Vater im Urlaub und ich genieße die Ruhe und den Frieden, die hier momentan herrschen. Ich sitze da, lächle vor mich hin und schwelge in Erinnerungen an einen außergewöhnlichen, schönen Tag in der Natur. Und jetzt werde ich mich ins Bett legen und mir noch meiner momentanen Stimmung entsprechende Gute-Nacht-Musik gönnen. Das Leben kann wirklich schön sein!

Oh we are mirrors in the sun and we brightly shine
We are singing and dancing in perfect time
There is nothing in the world that we can do
To stop the light of love come shining through

And the fire of a newborn moment is shining round you
Kiele aloha
Hey, a perfect stranger, a feeling of you,
Kiele aloha
Hey, come be with me for we are, we are, we are...

...Perfect mirrors in the sun and we brightly shine
We are singing and dancing in perfect time
There is nothing in the world that we can do
To stop the light of love come shining through

And the fire of a golden light is shining round you
Kiele aloha
Hey, the wind is cold, and I long to hold you
Kiele aloha
Hey, come be with me for we are, we are, we are

We are perfect mirrors in the sun and we brightly shine
We are singing and dancing in perfect time
There is nothing in the world that we can do
To stop the light of love come shining through

And the streets are filled with bells, and the sky was falling
Kiele aloha
There are so many things I long to tell you, can you here me calling
Kiele aloha
Hey, come be with me for we are, we are, we are

We are perfect mirrors in the sun and we brightly shine
We are singing and dancing in perfect time
There is nothing in the world that we can do
To stop the light of love come shining through

We are mirrors in the sun and we brightly shine
We are singing and dancing in perfect time
There is nothing in the world that we can do
To stop the light of love come shining through

We are mirrors in the sun and we brightly shine
We are singing and dancing in perfect time...

(Sally Oldfield)