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ER möchte ein neues Bett anschaffen, weshalb ER und SIE kürzlich einen wahren Möbelhausmarathon hinlegten. Dabei stellte sich heraus, dass ER und SIE doch ziemlich unterschiedliche Geschmäcker haben was Möbel anbelangt. Das vereinfachte die Sache natürlich nicht unbedingt. Beim Schweden wurde man dann nach langer, beschwerlicher Suche eines Bettes ansichtig, das IHM gefiel und für SIE zumindestens passabel war und dessen Kauf damit schon fast beschlossene Sache war. Soweit die Vorgeschichte.

Heute kam ein Anruf von IHM:

ER: Du, weißt du was wir beim Betten-Schauen vergessen haben? Den XXX-Lutz!

SIE (seufzt leicht genervt): Oh nein, bitte nicht! Ich hab' genug! (kurze Nachdenkpause) Weißt du was, schau du doch dort die Betten an, wenn du willst, und wenn du eins findest, das dir gefällt, dann schleifst du mich auch hin, ich schau's mir an, sag': "Na wäääähhh!" und dann nehmen wir das vom IKEA!
dr_adi_waberl meinte am Sa Jan 10, 13:22:
das kenne ich gut - spätesten nach dem zweiten Geschäft steig ich aus 
cheridwen antwortete am So Jan 18, 09:48:
Mir macht das normalerweise nichts, aber momentan hab' ich so viele andere Sachen im Kopf, dass fürs Aussuchen von Betten nicht so viel Energie da ist. 
walküre meinte am Di Jan 13, 14:42:
Was ich wahrscheinlich nie verstehen werde:
Warum kann man nicht in Ruhe zunächst einmal zuhause klären, welche Vorstellungen man hat (Im konkreten Fall: Ausführung, Stil, Größe, Holz, Metall, Stofffarbe, französisches Bett oder herkömmliches Modell, Art der Matratzen) ? Wenn sich die Beteiligten auf etwas geeinigt haben, was allen zusagt, wird zuerst im www recherchiert, um herauszufinden, wo es das entsprechende Stück gibt, was es kostet und so weiter. Erst zuletzt kommt der Gang ins Möbelhaus, bei dem dann die endgültige Entscheidung fällt ...



[Ich werde den Verdacht nicht los, dass ich eigentlich ein Mann bin.] 
david ramirer antwortete am Di Jan 13, 14:53:
also das problem unterschiedlicher geschmäcker lässt sich im www auch bestenfalls nur vorabklären, eine lösung dafür gibt es wohl kaum.
gefährlich ist, wenn sich die divergenzen der geschmäcker dann so weit aufschaukeln, dass zwei betten angeschafft werden müssen...

ich verstehe das ganze herumgesuche nach betten ohnehin nicht. denn entweder ist es, wenn ich im bett mit einer frau bin

- dunkel:
dann schlafe ich bzw. sehe ich das bett trotz offener augen nicht.

- hell:
dann habe ich ohnehin nur augen für die frau und sehe das bett schon wieder nicht.

mir genügte eine nackte matratze am boden.
ich werde den verdacht nicht los, dass ich vielleicht doch ein mann bin...

:-)) 
walküre antwortete am Di Jan 13, 15:01:
*lacht* 
derbaron antwortete am Di Jan 13, 15:51:
Na also auf Augenhöhe mit dem Lurch schlaf ich nimmer, die Studentenzeiten sind vorbei. Bin ich jetzt ein typischer alter Mann? ;-) 
david ramirer antwortete am Di Jan 13, 15:58:
@baron
bitte was für ein lurch?

in der schweiz sind diese beinlosen bodenbewohner doch sicher längst ausgestorben, oder nicht?

:-) 
derbaron antwortete am Di Jan 13, 16:52:
Ne, in der Schweiz sind die noch viel emsiger und fleissiger als in der alten Heimat. ;) 
derbaron meinte am Di Jan 13, 15:50:
Aus diesem Grund meide ich geschmacksverwirrte und vor allem geschmacksverwirrende (!) Möbelhäuser ala XXX-Lutz, Kika, Leiner, Michelfeit und wie sie alle heissen zur Gänze und gehe gleich zu Ikea. Oder zu Interio wenn etwas mehr Budget zur Verfügung steht. ;-) 
gulogulo antwortete am Di Jan 13, 17:44:
ganz deiner meinung.
das ist alles, was man braucht. ;-) 
cheridwen antwortete am So Jan 18, 09:53:
Wenn ich was für meine Wohnung brauche, mach' ich auch keine Umwege und fahr' gleich zum Ikea. Aber es ist ja sein Bett und da hat er auch noch ein Mitspracherecht. Leider. 
teacher meinte am Mi Jan 14, 21:08:
Super Idee. Darf ich die demnächst bei meiner Frau umsetzen? 
cheridwen antwortete am So Jan 18, 09:50:
Von mir aus gerne, aber ich sag's gleich, ich übernehme keine Verantwortung für ihre Reaktion *g*